19. August 2025

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Von Funktionieren zum Fühlen – wenn Frauen über 40 ihre innere Stimme wiederentdecken

Sabine, 57, Diplom-Sozialpädagogin und Dozentin an einer Fachschule für ErzieherInnen und Erzieher, selbst Mutter von zwei erwachsenen Jungs, saß neulich bei mir und sagte:

"Ich weiß nicht mehr, wie ich das, was ich fühle, mit dem übereinbringen soll, was ich tagtäglich erlebe und lebe. Morgens stehe ich auf, funktioniere den ganzen Tag perfekt. Job, Familie, Haushalt und abends falle ich ins Bett wie ein leerer Akku. Aber nicht müde-zufrieden. Einfach nur... leer. Und egal wie sehr ich mich abmühe, es scheint so vieles in meinem Leben einfach nicht mehr zu stimmen."

Ich habe sie zum MalSpielen eingeladen und ermutigt.

Was dabei herauskam, überraschte sie selbst: Ein scheinbar wildes Durcheinander aus Rot und Orange, durchzogen von zarten blauen Linien. "Genau so fühle ich mich", hat sie irgendwann gesagt.

"Das ist mein Zustand zwischen den Bergen an Anforderungen, die ich weiterhin erfülle, obwohl ich klar spüre, das passt gar nicht mehr zu mir. Gerade im Job: Da werden Werte gelebt, die ich nicht teilen kann. Missstände werden ignoriert. Es ist ein Laufen gegen Windmühlen, wenn ich weiterhin einen guten Job machen möchte, der sich mit meinen Werten deckt. Und gleichzeitig fühle ich so eine unendliche Sehnsucht danach, mal zur Ruhe. zu kommen und MICH wieder zu ganz zu spüren."

Tränen liefen über ihr Gesicht...

Wenn etwas in dir beim Lesen nickt, dann weißt du jetzt, du bist damit ganz und gar nicht allein.

Wenn das Leben nach mehr ruft

Du wachst auch Morgens immer häufiger auf und spürst: Ich bin so müde, nicht nur körperlich, sondern bis in meine Seele. Und du merkst, hey ich habe jetzt jahrelang funktioniert und Erwartungen erfüllt, die oft nicht einmal meine eigenen waren. Weil du Job, Familie, Alltag organisiert, dich um andere gekümmert hast.

Und jetzt fragst du dich endlich: War das wirklich alles? 

Dann sei liebevoll mit dir selbst, denn: Viele Frauen über 40 kennen diesen Moment der emotionalen Erschöpfung. Er ist kein Zufall und kein persönliches Versagen. Es ist deine innere Stimme, die viel zu lange im Hintergrund gewartet hat und jetzt nicht mehr zu überhören ist.

Wir Frauen dieser Generation haben gelernt, stark zu sein. Wir halten alles am Laufen, sind für alle da und wir vergessen dabei so oft, uns selbst in all dem überhaupt noch wahrzunehmen.

Das Tragische daran ist: Unsere eigenen Wünsche, Interessen und Sehnsüchte haben wir oft schon so lange weggeschoben, bis sie sich fast in der Dringlichkeit eines Burnout-Symptomes melden müssen. Vor allem dann, wenn wir sie als Wechseljahresbeschwerden abgetan und die enorme innere Leere einfach nicht wahrhaben wollten.

Die Signale, dass du nicht mehr nur funktionieren willst

Dein Körper und deine Seele senden klare Zeichen, wenn es Zeit ist, innezuhalten. Erkennst du dich wieder?

  • Du bist ständig müde, obwohl du genug schläfst – diese tiefe Erschöpfung, die auch Urlaub nicht heilt
  • Nichts macht dich wirklich lebendig, selbst schöne Dinge fühlen sich flach und bedeutungslos an
  • Du reagierst gereizt auf Kleinigkeiten, obwohl du „eigentlich" keinen Grund siehst
  • Du sehnst dich nach „etwas anderem", kannst aber nicht sagen, was es ist
  • Du fragst dich: "Bin ich das wirklich?" – besonders in den Wechseljahren, wenn sich alles verändert

Diese Signale sind keine Schwäche – sie sind Einladungen, dich wieder dir selbst zuzuwenden.

Studien zeigen: Über 50% der Frauen zwischen 40 und 60 berichten von emotionaler Erschöpfung und dem Gefühl, sich selbst verloren zu haben.

Warum dein denkender Verstand so laut ist, dass du dein Herz kaum noch hören konntest

Unser Verstand liebt Regeln, Normen und das, was „man" eben so macht. Er kennt vor allem eines: Funktionieren. Daran hat er sich gewöhnt. Er ist laut, schnell und klar, wie ein permanenter Nachrichtensprecher in unserem Kopf.

Deine innere Stimme, deine Emotionen und deine Körperempfindungen dagegen sind sehr leise, sanft und nur wahrzunehmen, wenn du dir Zeit für dich nimmst und es wirklich still in dir werden darf. Dann kannst du es in dir "flüstern" hören von dem, was dich wirklich nährt, was dir Freude bereitet, wonach sich deine Seele sehnt. Kein Wunder, dass wir sie im Lärm des Alltags oft nicht wahrnehmen.

Besonders in der Lebensmitte, wenn hormonelle Veränderungen und gesellschaftlicher Druck zusammenkommen, wird diese innere Stimme oft vollständig übertönt.

Der Weg zurück ins Spüren

Die gute Nachricht: Es braucht keine großen Schritte, um wieder mit dir selbst in Kontakt zu kommen. Oft reicht es, kleine Rituale in deinen Alltag zu holen:

  1. Stille-Momente schaffen
    Ein paar Minuten nur für dich, ohne Handy, ohne Ablenkung. Einfach dasitzen und spüren: Wie geht es mir gerade wirklich?
  2. Deinen Körper wieder wahrnehmen
    Bewusst atmen, auf Haltung und Spannungen achten. Dein Körper speichert oft Gefühle, die dein Kopf verdrängt hat.
  3. Gefühle zulassen
    Ohne sie gleich „wegzumachen" oder zu bewerten. Auch Trauer, Wut oder Verwirrung dürfen da sein.
  4. Kreativ werden
    Malen, Tanzen, Schreiben, Töpfern – alles, was keinen Leistungsdruck kennt, öffnet deine Sinne und deine Wahrnehmung für das, was in dir lebt.

Warum intuitives Malen so heilsam wirkt

Malen ohne Vorgabe, ohne Bewertung und ohne Leistungsanspruch wirkt wie ein Türöffner zu deiner inneren Welt. Es beruhigt den rationalen Kopf und weckt die Sinne.

Wenn du einen Pinsel in die Hand nimmst und einfach loslässt, passiert etwas Magisches: Die farbigen Spuren auf jedem Blatt Papier, sind lösende Spuren. Sie geschehen und ist nichts, was du mit einer Absicht erzeugen oder herstellen kannst.

Es ist wie spielen.

Denk an Augenblicke deiner Kindheit. Oder beobachte ein kleines Kind, wenn es sich ganz seinem Spiel hingibt. Sich darin vertieft. Dann "denkt" es nicht. Es IST einfach und lässt aus sich heraus etwas entstehen. Aus Freude am Tun.

Wenn du dich einlassen kannst, auf diesen tief in dir angelegten Urzustand, dann erlebst du eine wahre, authentische tiefe und berührende Freude am Sein. Worte und Erklärungen stören diesen Zustand.

Wenn du dich von deinen Vorstellungen für einen Moment lösen kannst, kommst du in Kontakt mit Gefühlen, die tief unter der Oberfläche deines Funktionierens schlummern.

Wie Sabine entdecken viele Frauen beim intuitiven Malen Seiten an sich, die sie lange nicht gespürt haben: ihre Wildheit, ihre Sanftheit, ihre Lebendigkeit. Das MalSpiel erlaubt dir einfach zu sein, ohne dich beweisen zu müssen. Hier findest du "Antworten", die aus dir heraus kommen und dir helfen, zu erkennen, was du JETZT wirklich brauchst. Und wie auflösen kannst, wo du dich aktuell verstrickt und gefangen fühlst, in deinem Alltag. Hier zapfst du die wahre Quelle deiner ureigenen, inneren Weisheit an.

Du darfst dir bewusst sein: Du bist nicht allein auf diesem Weg
So vielen Frauen konnten sich hier völlig neue Wege erschließen, auf die ihr denkender Verstand niemals hätte kommen können. Es braucht bloß einen einzigen ersten Schritt. Und wie befreiend es ist, den Mut zu fassen und wieder zu sich selbst zu finden. Du findest zu mehr Klarheit, innerer Ruhe und dem Gefühl von Verbundenheit mit dir selbst. Du wirst endlich zutiefst erleben können, genau "richtig" zu sein, wie du bist, WEIL du bist wie du bist.

Es gibt Frauen, die sagen: "Ich hatte vergessen, dass ich überhaupt Gefühle habe. Heute habe ich sie alle auf einmal gespürt – und es war wunderschön."

Deine Einladung zurück zu dir selbst

Vielleicht spürst du beim Lesen, dass dein Leben mehr sein darf als Funktionieren. Dass da etwas in dir darauf wartet, gehört und gesehen zu werden.

Ich lade dich ein, diesem Ruf zu folgen – in einem geschützten Raum nur für Frauen über 40, die sich wieder spüren möchten.

Jeden 1. und 3. Freitag im Monat öffnen sich die Türen zu MalSelbst, wo du auf Entdeckungsreise gehen kannst, die farbigen Spuren deiner Seelen zu erkunden. Es ist wie eine Art Mini-Retreat von 90 Minuten, was dich sanft zurück in deine innere Lebendigkeit begleiten kann.

Du brauchst keine Vorkenntnisse, kein künstlerisches Talent. Nur die Bereitschaft, dich für dich selbst zu öffnen und 90 Minuten lang nicht zu funktionieren, sondern zu fühlen.

Im warmen, sicheren Raum von MalSelbst darfst du:

  • Ankommen und durchatmen
  • Ohne Bewertung malen und gestalten
  • In Kontakt mit anderen Frauen kommen, die den gleichen Weg gehen
  • Dich wieder als die Frau erleben, die du unter all dem Funktionieren noch immer bist

✨ Sichere dir deinen Platz für den nächsten FreitagsFarbe-Termin:

Anmeldung per Email unter post@christina-bronisch.de

Gerne informiere ich dich dann auch weiterhin über neue Terminen und du kannst wertvollen Tipps für deine Reise zurück zu dir selbst zu erhalten.

Deine innere Stimme wartet schon auf dich. Sie ist nie wirklich verschwunden – sie wartet nur darauf, wieder gehört zu werden.


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